background

Forsthauslied

Das Marschlied vom Forsthaus Templin

Hast du als Jüngling eine Braut,
Seid ihr vielleicht auch schon getraut,
Und ist bereits Familie da,
Bist du sogar schon Großpapa,
Ein jeder liebt doch die Natur,
Das Wasser und die grüne Flur.
Fahr` oft hinaus mit Schiff und Kahn,
Mit Auto oder Eisenbahn,
Ob aus der Mark, ob aus Berlin,
Man fährt zum Försterhaus Templin.          
Kehrreim

Wir wollen heut ins Freie zieh`n,
hinaus zum Försterhaus Templin,
Wo Sonne lacht und Wasser blinkt,
Im hohen Wald der Vogel singt,
Wo selbst der Wirt ein „Blüml“ ist,
Wo du von Herzen fröhlich bist,
Das ist an See- und Waldesgrün
Das Försterhaus Templin.
 
Kommst du von Havel oder Spree
Zu uns hin, zum Templiner See,
Weit schweift dein Auge, geht dein Blick,
Du siehst ein Bild, das dich entzückt.
Das Forsthaus liegt verträumt am Wald,
Beschirmt von Bäumen, die uralt;
Die Wellen plätschern leis` ans Land,
Zum Bade ladet weißer Strand.
Hier ist der schönste Platz der Mark,
Templin macht dir die Nerven stark.
 
Kehrreim

Wir wollen heut ins Freie zieh`n,
hinaus zum Försterhaus Templin,
Wo Sonne lacht und Wasser blinkt,
Im hohen Wald der Vogel singt,
Wo selbst der Wirt ein „Blüml“ ist,
Wo du von Herzen fröhlich bist,
Das ist an See- und Waldesgrün
Das Försterhaus Templin.
 
Bist du im Forsthaus angekommen,
hast müd` und durstig Platz genommen,
erlebst du gleich die Freude pur,
denn in der Braumanufaktur
wird Bier gebraut nach Tradition,
wie`s taten unsere Väter schon.
Ob helles oder dunkles Bier,
bekömmlich sind sie alle hier.
Nun lasst uns trinken, auch wenn wir jetzt geh`n,
bald gibt es bestimmt ein Wiederseh`n!
 


Quelle: Wilhemshorster Bote, Juli 1934
Letzte Strophe: Jürgen Grunenberg (Jekusch) Mai 2004

Impressum         Webmaster Novos Media  www.novos-media.de