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Die Geschichte der Marienquelle bei Potsdam
1852 beauftragte Friedrich Wilhelm IV. August Stüler mit der Anlage einer
Quellfassung nach dem Vorbild des Grabes der Maria im Kidrontal in Jerusalem.
Das Jerusalemer Mariengrab hatte nach Eroberung der Stadt durch die Kreuzritter
um 1150 eine frühgotische Fassade erhalten. An diese lehnt sich die ebenfalls in
einer kleinen Senke liegende Marienquelle bei Templin stilistisch eng an. Die
typischen Elemente dieser Architektur, die dreifache Einfassung des
Spitzbogeneingangs mit einer Rechteckrahmung und zwei auf Säulen ruhenden
flachen Spitzbögen setzte Stüler in eine sehr gestraffte, der norddeutschen
Backsteinarchitektur angepaßte Form um.
Die ausführliche Geschichte unter
www.marienquelle.de
1915, Die Grotte bei Caputh a. d. H., Nachbildung der Blauen Grotte auf
Capri
(Anmerkung: Das ist zwar die Beschreibung auf der Rückseite der
Postkarte entspricht aber nicht den Tatsachen! Siehe Text oben.)

ca. 1925, Templin b. Potsdam, Die Quelle

1931, Nachbildung des heiligen Grabes von Jerusalem, Restaurant zum Forsthaus
Templin, Inh. Karl Süssenbach

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